HOME
ist das alles richtig so ?
Liebe / Wahrheit
wollen Sie das wirklich lesen ?
und noch mehr Gedanken
LINKS
schneller zum Ziel
email an Dominik
Politik
Wie lange noch ?
Neues Regierungssystem
Märchen vom Rechtsstaat
Die Arbeitslosigkeit
Präventivkrieg
Gerechtigkeitssinn
Absprache im Strafverfahren
deutliche Worte von Ferdinand
Kapitalismus
Kopftuch, Kreuz und Kutte
Voting Kopftuch, Kreuz und Kutte
Voting Kampf gegen den Terror
Aktuelle Nachrichten
IMPRESSUM
  





Krieg  ja  oder  nein




Ich kommentiere mal diesen bruchstückhaften Artikel, obwohl es sich kaum lohnt im Sinne von „Verständnis erzeugen“....denn wer das innere Gesamt-Verständnis nicht hat, wird dem kaum folgen,- was mich aber weiter nicht stört.

(es geht hier wohl um einen Artikel in der ATTAC-mailingliste, der mir nicht vorliegt ... Anm.: Dominik)







Allgemein wird derzeit angenommen / behauptet, die US-amerikanische Bevoelkerung wuerde in ihrer Mehrheit den Irak-Krieg unterstuetzen.


Dass dies tatsaechlich eine Luege bzw. Vortaeuschung falscher Gegebenheiten ist, haben wir u.a. von Noam Chomsky erfahren. Bestaetigt wird seine Einschaetzung, dass die Mehrheit der Bevoelkerung die Kriegsabenteuer der Bush-regierung ablehnt auch durch Propagandisten der US-Kriegspolitik selbst, wie der nachfolgende Ausschnitt aus einem Artikel der WSWS belegt.



Es kommt m.E. und nach christlichem Standort überhaupt nicht darauf an, wie viele Leute nun für oder gegen einen Krieg sind. Das dafür oder dagegen führt wiederum zur Spekulation über Manipulationen, Unglaube, Missgunst und Hass und darüber hinaus zur Spaltung von Menschen in einzelne Lager und die, die dagegen sind, führen nun einen (Verbal-)Krieg gegen die, die dafür sind. Es ist dies das klassische satanische Spaltungsdenken. Man sieht es sehr deutlich auch in der Zerspaltung sogenannter befreundeter Nationen....deren Freundschaft sich sehr rasch als innerlich hohl und geistlos erweist.




„God bless America“ auszurufen, ist kein Kunststück.

„Allah ist mit uns“ ebenso wenig.




Das 5. Gebot gilt mit oder ohne Krieg.




Für uns Christen liegt das Kunststück in zwei Sätzen:

Liebe den Nächsten wie dich selbst !

Liebet eure Feinde; tuet Gutes denen, die euch hassen.




Damit ist im Grunde (fast) alles gesagt.....und damit gibt es auch ein glasklares, einfaches Handlungskonzept. Diese zwei Sätze im Kopf zu behalten,- das vermag der Dümmste. Leider tut sich die Hochintelligenz und die Elite damit schwer, weil es so einfach ist..... !




Mittels dieses Konzeptes hätten wir alle genug damit zu tun, denen Gutes zu tun, die uns Christen (im Extremfall) hassen. Ja, jeder einzelne Christ hätte genau damit zu tun. Ob es da nun Mehrheiten, Minderheiten oder sonst was gibt....steht dann nicht mehr im Raum. Statt dessen steht da die ernüchternde, simple, konkrete Frage: Tust DU Gutes dem, der DICH hasst ? Folgst DU diesem Konzept ?



Ja oder Nein !



Nun, jeder kann sich die Antwort selbst geben....es sei denn, er lügt sich in die eigenen Gene hinein und macht sich selbst etwas vor.




Und die Antwort kann nur einer geben: Der, dem ich die Frage stelle.

Da kann man sich nicht mehr herausreden mit:



- weil ...der macht das auch nicht.....

- und stimmen wir mal ab, wer das nun macht, nicht will, nicht kann, sich herumwindet und sich herumkrümmt,

- wie die Minder- oder Mehrheitsverhältnisse sind....




....alle diese scheinheiligen Alibis funktionieren da genau nicht mehr.




Und genau in diesem Moment sind wir nämlich nicht mehr mit dem Kriegsgeschrei irgendwelcher Leute (egal, wo die wohnen) nach Wildwestmanier beschäftigt, sondern jeder ist dann sofort mit seinem eigenen höchstpersönlichen Geist an seinem Wohnort beschäftigt.

Und genau da beginnt es interessant zu werden.

Und genau das führt zu einer neuen Weltordnung....sobald jeder Christ damit selbst konsequent beginnt.


Wir sollten dies zur Kenntnis nehmen: Dass auch die Mehrheit der
amerikanischen Buerger in Wirklichkeit auf unserer Seite steht, auch wenn die herrschende Machtelite sie daran hindert, zu Wort zu kommen und ihrer Meinung Ausdruck zu geben.





Es kommt nun wirklich nicht darauf an, wer auf wessen Seite steht, weil es nur eine christliche Seite/Verhaltensform in der Feindesliebe gibt und diese Seite heißt: Tuet Gutes denen, die Euch hassen. Wer Christ ist, der ist genau auf dieser einen Seite.




Ich muss dann auch nicht mehr großartig zu Wort kommen, mich vor eine Kamera stellen und politische Reden halten, sondern ich kann es einfach tun. Ich unterscheide dann auch nicht mehr nach Negern, Indianern, Grünen, Weißen, Blonden, Roten, Franzosen, Engländern, Japanern, Russen, Liberalen NeofundamentalunddochnichtNazis, Rechts, Links oder geradeaus, Vollprofis, Mensamitgliedern, Rat der Weisen, Beamten, Professoren, Müllfacharbeitern, Brötchenverkäufern, Versicherungsvertretern.....alle diese Unterscheidungen habe ich dann schon mal als erledigt abgehakt. Ernüchternd einfach...oder ?! Ich unterscheide lediglich zwei Sachen: Christlich oder unchristlich. Ganz einfach !

Ich verurteile ja nicht das Unchristliche, ich verteidige das nicht und greife es auch nicht an, sondern mache genau das, was Jesus eben in den paar Sätzen sagt. Das heißt, ich folge immer nur dem, der in wenigen Sätzen lehrt....was es zeitlos gültig ist. Es gilt immer.




Ob mit oder ohne Krieg: Tuet gutes denen, die euch hassen....gilt immer. Nicht mal im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen muss ich darüber abstimmen lassen, ob und wie das gilt. Jeder kann es sofort.

Und dieses Tun verhindert genau die kriegerische Auseinandersetzung, wenn und sobald diese Simpel-Methode konsequent, ohne wenn und aber, stetig, beharrlich, konsequent praktiziert wird.

„Wir“ haben es einfach versäumt, diese Methode einzeln und kollektiv mit Energie/Mut und Konsequenz zu praktizieren.

Warum fangen wir nicht jetzt damit an ?! Gleich in den nächsten 10 Minuten ?! Jeder an seinem Ort !

Es gibt mindestens 1 Milliarde Christen....was machen die eigentlich ?!




Jesus sagt: „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich und Jesus sagt: Ich bin der Weg... ich bin die Wahrheit... ich bin das Leben.“

Wer also nicht für Jesus ist, der ist gegen „Liebet eure Feinde“, der ist „gegen das Leben“, der ist „gegen die Wahrheit“, der ist „gegen den Weg“.




Die, die also dagegen sind, sind für die Lügen, für den Hass, für die Irrwege, für den Tod.....weil gar nichts anderes übrig bleibt.

Der Wille der Mehrheit ist noch längst nicht der Wille der Wahrheit und der Wille des Lebens.




Das zeigt uns doch Jesus, der mitten in das feindliche Lager „Imperium Romanum“ ohne Auto, ohne Telefon, ohne Internet, ohne Kapital, ohne Rentenversicherung, ohne Kreditkarte, ohne Gesundheitskasse, ohne Atombombe..... hineingeboren wurde. Und trotzdem wurde das Imperium entmachtet....




Selbst wenn also der Krieg nicht stattfindet....so stehen wir genau da, wo wir jetzt auch sind. Und nach dem Krieg stehen wir genau da, wo wir auch jetzt stehen... mit einem Unterschied: Der kleine Teufel ist durch einen großen ausgetrieben worden. Und wir haben es dann mit den vergrößerten satanischen Kräften zu tun.




Die Wahrheit ist einfach diese: Welchen Geist haben die Menschen ? Mir kann keiner mehr was vernebeln, wenn ich den Geist des Jesus habe. Die Vernebelung beginnt, sobald ich all die anderen (Zweifel-) Geister hereinlasse.





Wir sollten registrieren, dass wir es sind, die den Willen der grossen
Mehrheit zur Sprache bringen, waehrend die Medien emsig bemueht sind mit Desinformation, mit Vernebelung der wahren Gegebenheiten bzw. der Vorspiegelung falscher Tatsachen uns als minoritaer oder als irregeleitet darzustellen und uns auf "den richtigen Weg" zu lotsen.


 
Die Isolation der Kriegstreiber .




Sehr richtig, doch unter wessen Namen und in welchem Geist und in welcher inneren Grundhaltung findet Einigung statt ?


Die Medienliberalen kapitulieren vor der Kriegstreiberei Bushs nicht, weil die Opposition gegen den Krieg unpopulär wäre, sondern im Gegenteil, weil die amerikanische herrschende Elite sich am Vorabend des Feldzugs zunehmend isoliert fühlt und versucht, jede öffentliche Opposition zu unterdrücken.


Die bewusstesten Teile der herrschenden Elite sind sich völlig über die massenhafte Opposition in der Bevölkerung gegen den Krieg im Klaren. Dieses Wissen schien in einem Kommentar von Thomas Friedman, dem außenpolitischen Chefkolumnisten der New York Times, vom 5. Februar durch. Er warnte, dass die Pläne der Bush Regierung für einen Krieg gegen den Irak in der öffentlichen Meinung der USA sehr wenig Unterstützung genössen.



Die Kolumne beginnt: "Bei Gesprächen mit Mitgliedern der Bush-Regierung in der letzten Zeit fiel mir ein unglaublicher Kontrast auf. Es ist der Kontrast zwischen der atemberaubenden Kühnheit dessen, was sie im Irak tun wollen - eine Kühnheit, der ich mich, wie ich zugeben muss, nicht ganz entziehen kann -, und der unglaublich geringen Unterstützung, die heute in Amerika für dieses kühne Projekt existiert."




Ich nenne diese Kühnheit eher bodenlose Dummheit !


Friedman schreibt, dass die wirkliche Sorge derer, die wie er selbst eine amerikanische Militäraktion gegen den Irak unterstützen, nicht die Haltung der arabischen Staaten, der Türkei oder Frankreichs ist, und auch nicht eine mögliche Reaktion der arabischen Massen, sondern die Haltung der amerikanischen Bevölkerung. "Ich mache mir Sorgen um meine Nachbarn", sagt er. "Ich hatte seit September die Möglichkeit durch das ganze Land zu reisen und kann mit Bestimmtheit sagen, dass ich nicht ein einziges Mal zu
einem Publikum sprach, von dem ich den Eindruck hatte, es sei mehrheitlich für den Krieg im Irak."



Dieses Eingeständnis hat eine enorme politische Bedeutung, wenn man bedenkt, dass Friedman zu den konsequentesten Befürwortern einer amerikanischen Aggression im Nahen Osten zählt.





Dieses Eingeständnis hat keine Bedeutung....es ist irrelevant. Der gute Friedmann sollte darüber nachdenken, wie er „Liebe deine Feinde“ durchführt....da hätte der genug mit zu tun. Der scheint noch im Alten Testament zu leben. Doch tatsächlich ist es so, dass wir inzwischen nach dem NT leben....zeitlich...und modal.




Und alle diese Friedmänner sollen ihren Glauben verbreiten, wo sie wollen,- bei mir bitte nicht. Ich habe mit diesem Glauben nichts zu tun.










Ferdinand Bockler   (in corpore JC)

Top